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Prof. Gunther Döhlemann erhält den Julius-Kühn-Preis der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft, der an junge Wissenschaftler verliehen wird. Döhlemann hat im April 2014 den Ruf an die Universität Bonn, Botanisches Institut, angenommen. Im wissenschaftlichen Fokus des jungen Wissenschaftlers stehen Brandpilze. Am Beispiel des Maisbeulenbrands und des Gerstenhartbrands untersucht er die Interaktionen zwischen Pilzen und deren Wirtspflanzen.

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Die Anton-de-Bary-Medaille der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft erhält für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk Dr. Sherif Hassan. Er hat seit 1972 an der Biologischen Bundesanstalt an Möglichkeiten und Methoden des Biologischen Pflanzenschutzes mit Hilfe von Nützlingen gearbeitet. Von besonderer Bedeutung sind seine Arbeiten über Trichogramma im biologischen Pflanzenschutz. Es ist den grundlegenden Arbeiten von Dr. Hassan zu verdanken, dass der wichtigste Schädling im Mais, der Maiszünsler, mit Trichogramma bekämpft werden kann und ein praxisreifes Verfahren entwickelt wurde.

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 Prof. Heinz-Wilhelm Dehne, Leiter des Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz (INRES)-Phytomedizin, Abteilung Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz erhält vom Julius-Kühn-Institut die Otto-Appel-Denkmünze. (az)
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