Azubis im Osten Mangelware

Die Suche nach Auszubildenden für Agrarberufe hat sich in den östlichen Bundesländern erheblich verschärft. In Westdeutschland ist die Situation dagegen entspannt. In ganz Deutschland rechnet der Deutsche Bauernverband (DBV) für 2009/10 bei den Neuverträgen mit einem Rückgang von etwa 5 bis 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Grund für den Rückgang der Zahl neuer Ausbildungsverträge für Agrarberufe nennt der DBV den Rückgang der Schulabsolventen. Hier zeigt sich allerdings ein Unterschied zwischen West und Ost. Nur im Westen könne die Landwirtschaft im zunehmenden Wettbewerb auf dem Ausbildungsmarkt aktuell mithalten, stellt der Verband fest. Hier gebe es im laufenden Ausbildungsjahr in den Agrarberufen stabile und teilweise sogar ansteigende Ausbildungszahlen. Dagegen erlebe Ostdeutschland einen erheblichen Rückgang. Bundesweit seien in den Agrarberufen noch eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen unbesetzt, stellt der DBV fest. (db)
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