Die Eigenständigkeit der Länder in der Bildungspolitik sind dem Bund der Deutschen Landjugend (BDL) ein Dorn im Auge. So kritisiert der BDL, dass jedes Bundesland über eigene Regelungen für die Aus- und Weiterbildung in der Landwirtschaft verfügt, die Lehrpläne unterschiedlich umgesetzt werden und Module, Scheine oder Praktika von Fachhochschulen und Universitäten bei einem Standortwechsel der Studenten teilweise nicht anerkannt werden.  „Junge Menschen, die sich in der Landwirtschaft aus- oder weiterbilden wollen, stoßen zum Teil auf erhebliche Probleme", sagt Ines Pöhler, stellvertretende Vorsitzende im Bund der Deutschen Landjugend (BDL).
Auf einem Spitzengespräch am morgigen Mittwoch mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner forden Vertreter des BDL erneut die mittel- bis langfristige Abschaffung des Förderalismus im Bildungsbereich. (az)
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