BDL startet in die Zukunft

„Heute schon an morgen denken" will der Bund der deutschen Landjugend
(BDL) und lädt unter diesem Motto zu zwei Zukunftskonferenzen nach Bonn und Montabaur ein. Gemeinsam mit Vertretern der Agrarwirtschaft, Verbänden und Organisationen will der größte Jugendverband im ländlichen Raum über aktuelle Herausforderungen diskutieren. Auf dem Programm stehen weit gefasste Themen wie Welternährung, das Zusammenspiel von Ökologie und Ökonomie, die landwirtschaftliche Bewirtschaftung in Europa und die Entwicklung der Menschen im ländlichen Raum.

„Die erste Konferenz ist bewusst thematisch weit gefasst", erklärt der Bundesvorsitzende Matthias Daun. Das erste Treffen vom 6. bis 8. Dezember in der Andreas-Hermes-Akademie in Bonn solle die Gelegenheit bieten, offen über Probleme und Chancen zu diskutieren. „Den jungen Landwirten ist bewusst, dass die Anforderungen gestiegen sind. Sie sind nicht mehr allein für die Herstellung von Agrarprodukten verantwortlich, sondern auch für Anforderungen, die die Gesellschaft an sie stellt", sagt Daun. Das sei einerseits mit Konflikten beladen, gleichzeitig böte es aber auch Chancen, sagt der 24-jährige Landwirt, der kürzlich in einen Stall für 170 Milchkühe investiert hat.

Die zweite Gelegenheit, Visionen für die Landwirtschaft 2030 zu konkretisieren, bietet sich im März 2012 auf Schloss Montabaur. Der BDL will für beide Veranstaltungen ein breites Spektrum an Akteuren zusammentragen, das von Politikern über praktische Landwirte bis zu Vertretern international tätiger Agrarunternehmen reicht. „Um die Herausforderungen der Landwirtschaft annehmen zu können, muss man sie kennen", so Daun. Interessenten erfahren alles weitere im Netz. (kbo)
stats