Das Interesse an der Ausbildung zum Landwirt ist in Nordrhein-Westfalen gestiegen. Zudem ist die Schulbildung der Auszubildenden überdurchschnittlich hoch. 
 
Über 130 junge Frauen und Männer haben im Rheinland ihre Ausbildung zum Landwirt begonnen. Während andere Branchen Probleme hätten, ihre Ausbildungsstellen mit qualifizierten jungen Menschen zu besetzen, steige die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im landwirtschaftlichen Bereich jährlich um fünf Prozent, meldet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV). 22 Prozent der angehenden Landwirte starten mit Abitur in die Ausbildung, 44 Prozent besitzen die Fachoberschulreife. Im Handwerk seien es gerade mal 4,3 Prozent, heißt es beim RLV. Der Anteil der Auszubildenden, die „vom Hof kommen“ ist auf unter 50 Prozent gesunken. Laut einer Umfrage des Rheinischen-Landwirtschaftsverbands e.V. (RLV) schätzen die angehenden Landwirte vor allem die Vielseitigkeit des Berufes sowie das selbstständige Arbeiten.
 
Hinsichtlich des Strukturwandels in der Landwirtschaft steht der RLV diesen Entwicklungen positiv gegenüber. Mit zunehmender Größe der Betriebe steige auch deren Bedarf an qualifizierten Fachkräften, so der Verband. (mba)
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