Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) kürt im Rahmen des Deutschen Bauerntages den nachwuchsfreundlichsten Verband. Der Pokal geht ins Rheinland.

„Uns ist wichtig, dass der Nachwuchs mitreden kann“, erklärte Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands (RLV). Die demokratische Willensbildung laufe gemeinsam mit der Jugend. Demzufolge sind die Rheinländer mit den meisten Landjugendlichen und Junglandwirten auf dem Bauerntag in Fürstenfeldbruck vertreten - das entscheidende Kriterium für die Auszeichnung.

Zur Nachwuchsarbeit jenseits des Bauerntages gehören Fachseminare und der jährliche Rheinische Junglandwirtetag. Zahlreiche Verbände wie die Rheinische und die Katholische Landjugend, die Evangelische Jugend auf dem Land sowie die Arbeitskreise Junglandwirte der Kreisbauernschaften sind im RLV vertreten. Das agrarpolitische Sprachrohr ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Landjugend Nordrhein (LAG). Sie entsendet engagierten Nachwuchs in Fachausschüsse, Beiräte und Vorstände berufspolitischer Organisationen. (az)
stats