Die grünen Berufen müssen besser um Nachwuchs werben. Dies forderte der sächsische Landwirtschaftsminister Frank Kupfer auf einer Fachtagung heute in Dresden-Pillnitz. In den kommenden Jahren verlassen weniger Jugendliche die Schulen. Somit verschärfe sich der „Kampf um die Bewerber“. Doch nicht nur eine ausreichende Anzahl an Schulabgängern, die sich für die grünen Berufe interessieren, sei notwendig. Wichtig sei es zugleich, geeignete Bewerber zu finden. „Wir brauchen qualifiziertes Personal, das einem rasanten technischen Fortschritt gewachsen ist“, sagte Kupfer.

Um geeigneten Nachwuchs zu finden, sei auch ein realistisches Bild über grüne Berufe notwendig. Deshalb sei eine Zusammenarbeit von Berufsstand, Berufsberatung und Agrarverwaltung erforderlich. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der Bundesagentur für Arbeit in Sachsen bilde dafür die Grundlage. (az)
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