Jeder zweite Personalverantwortliche überprüft zukünftige Mitarbeiter über Suchmaschinen und soziale Netzwerke. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Bitcom. Das stelle im Vergleich zur Umfrage vom letzten Jahr einen Aufwärtstrend von drei Prozent dar, heißt es von Seiten des Verbandes.

Laut der Umfrage nutzt etwa die Hälfte der befragten Firmen Internet-Suchmaschinen, um Informationen über Bewerber zu gewinnen. Ein Fünftel gab an, in beruflichen Netzwerken zu recherchieren. Ein weiteres Fünftel machte sich in sozialen Netzwerken, die eher der privaten Kontaktpflege dienen, ein Bild über Bewerber. 
 
Jeder sollte wissen, was über ihn im Internet stehe und darauf achten, was er selbst verbreite, rät ein Verbandssprecher. Falls eine Kontrolle nicht mehr möglich ist, gibt es sogar Agenturen, die sich auf die Entfernung unerwünschter Inhalte spezialisiert haben, lautet ein weiterer Ratschlag. (az)
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