Stipendien in Höhe von mehr als 75.000 € wurden in diesem Jahr vergeben. Die Stiftung fördert damit die Persönlichkeitsentwicklung junger Berufstätiger in den 14 „grünen Berufen“. Damit trage sie zum beruflichen Erfolg der nachwachsenden Generation bei, heißt es in einer Mitteilung. Die Förderung bezieht sich auf anerkannte Einrichtungen. Insgesamt waren 135 Anträge von jungen Berufstätigen des Agrarbereichs eingereicht worden, berichtet die Stiftung. 118 Anträge sind bewilligt worden.

Gefördert werden neben Lehrgängen und Kursen, die größtenteils von den Bildungsstätten im ländlichen Raum deutschlandweit angeboten werden, auch Praktika im In- und Ausland sowie Projekte zur Weiterentwicklung des eigenen Betriebs und des ländlichen Raums. Die Maßnahmen, erklärt die Stiftung, werden regelmäßig auf ihre Inhalte und Qualität überprüft.

Nach Ansicht der Stiftung liegen Bildung und Ausbildung nicht allein in der Verantwortung des Einzelnen, sondern stellen auch eine gesellschaftliche Aufgabe dar. Daher werde die Bildungsarbeit von den landwirtschaftlichen Spitzenorganisationen, den beiden großen Kirchen in Deutschland sowie vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), der Landwirtschaftlichen Rentenbank (LR) und anderen Zuschussgebern gefördert.

Interessierte können sich bis Ende Oktober um ein Stipendium bewerben. (az)
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