Der Landeswettbewerb richtet sich an alle Akteure aus dem öffentlichen oder privaten Sektor, die zwischen 2008 und 2013 ein Projekt im Sinne des Bodenschutzes realisiert haben. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert. Er wurde im April diesen Jahres im Rahmen der „Allianz für die Fläche“ gemeinsam mit dem NRW-Uweltministerium ausgeschrieben.

2011 wurde der Preis zuletzt vergeben. Gewonnen haben damals die Projekte Generationenpark Lütkelinde in Brakel und die Altdeponie „Eskesberg“ in Wuppertal. In Brakel wurde eine ehemalige Kaserne saniert. Es entstand eine Wohnanlage sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten und damit eine städtebauliche Aufwertung und eine ökologische Verbesserung. In Wuppertal wurde die Sanierungsmaßnahme einer Altdeponie mit der Errichtung eines Biotops verbunden. Dadurch konnten Standorte für seltene Arten geschaffen werden.

Mit dem Bodenschutzpreis sollen Impulse zur Standortverbesserung und Innenentwicklung gesetzt werden. Wesentliche Ziele des Wettbewerbs sind die Unterstützung der Wiedernutzung aufgelassener Industrie-, Gewerbe- und Militärstandorte sowie die Stärkung des öffentlichen Bewusstseins zur Reduzierung des Flächeverbrauchs.

Teilnahmeunterlagen sind im Internet zu finden. (az)
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