Das Projekt „Aka40plus" der Universität Hohenheim will Akademiker, die älter als 40 Jahre sind, fit für Beruf und Arbeitsmarkt halten. Interessierte können aus verschiedenen Angeboten eine individuelle Qualifikation zusammenstellen. Die Module vermitteln unter anderem betriebswirtschaftliches Know-how, Zeitmanagement oder Präsentationstechniken. Außerdem stehen Besuche von Fachtagungen oder Treffen mit Gründungsexperten auf dem Programm. Ein Weiterbildungscoach begleitet die Teilnehmer. Am Ende stehen ein Bewerbungscoaching sowie ein Zertifikat für die Weiterbildung. Mit ihrem Angebot reagiert die Universität Hohenheim auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt, beispielsweise durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft, eine wachsende Zahl akademischer Wiedereinsteiger nach einer Familienphase oder die Veränderungen der beruflichen Aufgaben.

Das Programm wurde kürzlich vom baden-württembergischen Arbeits- und Wissenschaftsministerium ausgezeichnet. Es wird für vier Jahre mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. (az)
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