Am Dienstag, 1. November, informiert sich Sachsen-Anhalts Wissenschafts-Staatssekretär Professor Armin Willingmann über die Arbeit am Wissenschafts Campus Halle. Dabei geht es vor allem um die Pflanzenbasierte Bioökonomie in Halle (WCH).

Erst kürzlich haben sieben Forschungsprojekte dazu ihre Arbeit aufgenommen. Eines soll eine Epigenom-Plattform (BEP) für Gerste etablieren. Epigenetischen Faktoren scheinen eine höhere Kontrollebene unter Stress wie Trockenheit zu bilden und sind somit interessante Forschungsgegenstände. Züchtern arbeiten daran, mit Hilfe der BEP leistungsstarke und umwelttolerantere Getreidesorten herzustellen. 

Das 2012 gegründete WCH ist darauf ausgerichtet, die erzielten Erkenntnisse schnellstmöglich in die Anwendung gelangen zu lassen. Jedem Projekt ist ein Wirtschaftspartner zugeordnet. Es umfasst als Dachorganisation elf regionale Forschungseinrichtungen, die gemeinsam auf den Gebieten der Pflanzen-, Agrar- und Biowissenschaften sowie der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu Themen der Bioökonomie forschen und lehren. (az)

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