Ob Zusatzqualifikation oder Neueinstieg ins berufliche Leben, die öffentliche Hand stellt eine Vielzahl finanzieller Fördermöglichkeiten für Lernwillige zur Verfügung. Für Förderangebote bei Berufen aus dem grünen Bereich sind die DEULA Bildungszentren die richtigen Ansprechpartner. Sie sind als Ausbildungsstätten in den Tätigkeitsfeldern GaLaBau, Landwirtschaft, Gartenbau, aber auch Land- und Baumaschinen-, Kommunal- und Schweißtechnik sowie Lagerlogistik und Fahrschule anerkannt.

Ein Angebot ist die Bildungsprämie, welche Erwerbstätige und Selbstständige beantragen können, die ein gewisses Einkommen nicht überschreiten. Die Weiterbildung muss für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sein, wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln und Kompetenzen erweitern. Der Zuschuss beträgt maximal 500,00 Euro. (www.bildungsprämie.info)

Für Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen vergibt die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein und übernimmt damit die Kosten für eine Qualifizierung oder Umschulung. Darüber hinaus unterstützt sie Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Programm WeGebAU. Dieses Programm ist speziell gedacht für ältere Beschäftigte, Ungelernte und Quereinsteiger. Je nach Situation decken die Zuschüsse aus diesem Programm bis zu hundert Prozent der Weiterbildungskosten ab. Das Programm deckt auch durch Weiterbildung verursachte Ausfallzeiten im Betrieb bis zu 100 Prozent ab.

In jedem Bundesland gibt es darüber hinaus weitere, spezielle Fördermaßnahmen, zum Beispiel den Bildungsscheck NRW. Welche Seminar- und Weiterbildungsangebote mit welcher Förderung finanziell unterstützt werden, ist bei der Bundesagentur für Arbeit oder bei den zuständigen Deula Bildungszentren zu erfahren. Diese können auch über länderspezifische Fördermaßnahmen informieren.

Es empfiehlt sich, sich sehr frühzeitig um entsprechende Angebote zu kümmern, da die Beantragung von Fördermaßnahmen zum Teil festen Antragsfristen unterliegt. Auch hier helfen die Experten der Deula Bildungszentren weiter und stehen Interessierten beratend zur Seite. (az)
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