Wie lässt sich Wissen von der Forschung im Ökolandbau noch schneller in die Praxis bringen? Und wie können sich Verbände und Institutionen im Ökolandbau stärker vernetzen, um neue Informationen zielgruppengerecht und mit maximaler Reichweite zu verbreiten? Neben bewährten Veranstaltungsformaten wie Vorträgen, Workshops und Exkursionen könnten neue Verbreitungswege helfen. So beispielsweise virtuelle Jour fixe, Twitter, Blogs, Webinare und Online-Tutorials.

Diese Fragen diskutierten Vertreter von elf Anbau- und Interessenverbänden der Biobranche in dieser Woche in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn. In einem dreijährigen Projekt, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit rund 2 Mio. € im Bundesprogramm 'Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft' (BÖLN) gefördert wird, sollen neue Kommunikations-Formate entwickelt werden.

Zudem soll die Vernetzung zwischen den zentralen Institutionen der Branche ausgebaut werden. Dafür sind bundesweit 750 Veranstaltungen für alle Bereiche der Wertschöpfungskette vorgesehen, von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung von nachhaltigen Produkten. (az)
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