az-Karrieretag

Bonner Studenten loten Jobchancen aus


Zwei fundamentale Ergebnisse können die Studenten der Universität Bonn von dem heutigen Karrieretag mit nach Hause nehmen: Erstens: Die Anforderungen an die Bewerber stellen eine Wunschliste dar. Zweitens: Vertrieb ist besser als sein Ruf.

Mehr als 200 Teilnehmer

Auf außerordentlich hohes Interesse stößt der Agrar-Karrieretag der agrarzeitung (az) in Kooperation mit dem VDL Berufsverband heute an der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Mit mehr als 200 Studenten ist der Hörsaal voll besetzt. Mit den Unternehmen Agravis, RWZ und Bröring präsentiert zum einen der Agrarhandel Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten für Hochschulabsolventen. Mit Westfleisch und Bayer ist auch der Vor- und nachgelagerte Bereich und mit der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft DLG, der Unternehmensberatung AFC und der R+V Versicherung darüber hinaus der Dienstleistungssektor vertreten.

„Vertrieb bedeutet viel mehr als Verkaufen“, erklärt der Agravis-Berater für Schweinefutter, Christoph Reher. Und er spricht damit stellvertretend für alle Unternehmen, die Positionen in Vertrieb und Beratung zu vergeben haben. „Es geht darum, kundenorientierte Lösungen zu entwickeln. Wenn ich den Mehrwert vermitteln kann, dann macht der Job richtig Spaß“, so Reher.

70 Prozent Übereinstimmung genügt

Dass die Stellenausschreibung eher als eine Wunschliste zu lesen ist, gilt darüber hinaus für meisten suchenden Unternehmen. „Niemand erfüllt die Bedingungen zu 100 Prozent. Sie können sich bewerben, wenn sie 70 Prozent der gestellten Anforderungen erfüllen“, gibt Angelika Behling, Bayer-Talentscout den Studenten mit auf den Weg. (kbo)
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