Universität Halle

CRISPR/Cas und Ökolandbau


In den nächsten Monaten will die EU-Kommission festlegen, ob die Anwendung von neuen Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas unter das EU-Gentechnikrecht fällt. Studenten der Universität Halle greifen in der eigenständig organisierten Ringvorlesung "Zukunftsfähige Landwirtschaft“ solche kontrovers diskutierten Themen auf.

Am kommenden Donnerstag wird Urs Niggli, Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), über Perspektiven für die ökologische Landwirtschaft sprechen. Dabei geht es auch um neue Züchtungsmethoden wie CRISPR/Cas, denen der Chef des renommierten schweizer Institus nicht so kritisch gegenübersteht wie manch anderer aus Bio-, Umwelt- oder Verbraucherbänden. Die Diskussion "Zukunftsfähige Landwirtschaft“ wird am 8.12. ab 19:00 Uhr per Live-Stream übertragen. 

Bereits zum zweiten Mal gibt es die von Agrar- und Soziologiestudenten organisierte Ringvorlesung an der Universität Halle. Das Ziel ist, bestehende Praktiken in der Landwirtschaft zu hinterfragen und Alternativen selbst zu entwickeln. Die Vorlesungen sind öffentlich und werden durch Seminare, Filmvorführungen und eine Exkursion ergänzt. Die Initiative wird von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft finanziell unterstützt. (kbo)

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