Die Studienstiftung des Deutschen Volkes will mehr Erstakademiker, Frauen sowie Studenten mit Migrationshintergrund und Studenten von Fachhochschulen fördern. Dazu hat sie jetzt das „Chancenprogramm" aufgelegt. Ziel ist es, mehr Vorschläge und Bewerbungen von diesen bislang unterrepräsentierten Gruppen zu bekommen. In Deutschland hänge der Erfolg im Bildungssystem besonders stark von der sozialen Herkunft ab, begründet die Stiftung ihre Neuausrichtung. Für die Umsetzung des Chancenprogramms stellt das Bundesbildungsministerium bis 2012 zusätzlich mehr als 4,6 Mio. € zur Verfügung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stiftung ihr traditionelles Vorschlagssystem
erweitert. Seitdem ist auch eine Selbstbewerbung möglich. Eine Eignung wird mit Auswahltests geprüft. Von heute an bis zum 15. Februar läuft die nächste Bewerbungsrunde. Studenten, die im ersten oder zweiten Semester an einer Universität oder Hochschule studieren, können sich wieder selbst bewerben und für den Test anmelden. (az)
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