Nachwuchstalente aus Landwirtschaft und Landtechnik ehrt die Claas-Stiftung, Harsewinkel, mit Stipendien und Bonuspreisen. Zu den Gewinnern gehören Studenten der Ingenieur- und Betriebswirtschaften aus Deutschland, Russland und den USA. Der erste Preis, ein Helmut-Claas-Stipendium in Höhe von 400 € monatlich, wurde auf Grund der Qualität der Bewerbungen in diesem Jahr zweimal vergeben. Er ging an Mirjam Kleinknecht und Philipp Wilde von Wildemann. Kleinknecht hatte sich in ihrer Bachelor-Arbeit an der Universität Hohenheim mit der Ertragsregulierung mithilfe eines Traubenvollernters beschäftigt. Von Wildemann entwarf in seiner Studienarbeit an der Universität Stuttgart eine Einrichtung zur Messung der Stoppelhöhe am Mähdrescherschneidwerk. Der 3. Preis, ein Stipendium von 250 € monatlich, ging an Matthew Wold von der North Dakota State University. Er überzeugte die Jury mit der Entwicklung eines stufenlosen Getriebesystems und einer Frontachse. Den 4. Preis, 200 € monatlich für ein Jahr, gewann Markus Kubach von der Universität Kassel für die Untersuchungen von Kompost auf technisch-physikalische Eigenschaften.

Die Bonuspreise über einmalig 1.000 € gingen an das zweiköpfige Forscherteam Sergey Nikolaevich Byul´dyajev und Alexey Sergeevich Mozerov von der Staatlichen Agraruniversität Kuban im russischen Krasnodar für ihre Forschung zur Getreideernte. Florian Schramm von der TU Braunschweig gewann den Bonuspreis für die Konzipierung eines neuen Großflächenmähwerks und Kai Christoph Anke erhielt den Bonuspreis für seine Diplomarbeit  an der Hochschule Osnabrück zur Stickstoffdüngung von Winterraps. Schließlich ging ein weiterer Bonuspreis an Martin Ilgenfritz von der Universität Stuttgart. Er testete die Auswirkungen der Laufrichtung von AS-Reifen. Das Kapital der Claas-Stiftung beträgt 6 Mio. €. Neben dem Helmut-Claas-Stipendium unterstützt sie internationale Forschungsprojekte an Hochschulen und fördert Initiativen an Schulen. (az)
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