Die Entwicklungszusammenarbeit soll effizienter werden. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kooperieren. Um Synergien besser nutzen zu können, soll vor allem die Zusammenarbeit im Hochschulbereich ausgebaut werden. Darauf haben sich Verantwortliche beider Organisationen gestern in Bonn verständigt. Sie vereinbarten unter anderem, ihre Kompetenzen stärker zu bündeln, die jeweils andere Organisation im Dialog mit Partnern und potenziellen Auftraggebern „mitzudenken“ und sich gegenseitig an bestehenden Netzwerken zu beteiligen.

Schon heute erarbeiten DAAD und GIZ mit Mitteln des Bundesentwicklungsministeriums gemeinsame Projekte. Sie konzipieren bedarfsorientierte Studiengänge, verbessern Forschung und Lehre sowie die internationale Vernetzung ihrer Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. Dies soll nun im In- und Ausland weiter ausgebaut werden. DAAD und GIZ reagieren damit auch auf eine steigende Bedeutung der Hochschulbildung und Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung, heißt es vonseiten der GIZ. (az)
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