Neue Wege zur Vereinbarkeit von landwirtschaftlicher Nutzung mit einem Erhalt der Artenvielfalt sucht die Arbeitsgruppe Tierökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dieses neue Projekt unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einem Budget von etwa 250.000 €. In Kooperation mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) wird das Gießener Institut für Tierökologie Daten von 300.000 Vogelbeobachtungen in 1.000 Untersuchungsgebieten auswerten. Ziel ist es, einen Indikator „Artenvielfalt" zu entwickeln, der als Messgröße für die nachhaltige Nutzung von Agrarlandschaften dient. Zusätzlich soll es über den Indikator möglich sein, Entwicklungen zu prognostizieren und neuartige Lösungsansätze zu erarbeiten. (az)
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