Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will junge Wissenschaftler motivieren, erste Anträge auf Projektförderung einzureichen. Durch eine „Startförderung“ möchte die DFG vor allem Wissenschaftler erreichen, die sich in Übergangsphasen zwischen verschiedenen Karrierestufen befinden, an denen sich die Frage für oder gegen eine Laufbahn in der Wissenschaft stellt. Auch den Wiedereinstieg in den wissenschaftlichen Wettbewerb nach Familienzeiten oder Karrierephasen in der Industrie versteht die DFG als Übergangsphase.

Die Startförderung umfasst vier einzelne Maßnahmen, die im Laufe dieses Jahres eingeführt werden: Der Antrag auf Projektförderung kann als DFG-Erstantrag gekennzeichnet werden und somit sind keine projektspezifischen Publikationen notwendig. Die DFG will außerdem Karrieretage zur Information über Fördermöglichkeiten veranstalten. Darüber hinaus sollen Nachwuchsakademien für eine gezielte Beratung gegründet und pauschale Mittel für eine Anschubförderung für frisch Promovierte bereitgestellt werden. Ab sofort können Anträge mit der Kennzeichnung „DFG-Erstantrag“ eingereicht werden. Weitere Informationen stellt die DFG online zur Verfügung. (az)
stats