Uni Hohenheim

Den Ruf des Getreides retten

Um den Ruf des Getreides sorgt sich Dr. Friedrich Longin, Leiter des Arbeitsgebiets Weizen an der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim. In einem Web-Seminar klärt er über die vermeintliche Schädlichkeit des Getreides auf.


Bestseller wie „Weizenwampe“ oder „Dumm wie Brot“ machen Weizen für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich: von Zöliakie über Fettsucht bis zu Nervenerkrankungen. Schuld daran sollen genetische Veränderungen der ursprünglichen Weizensorten sein. Zur Vorbeugung raten solche Bücher dazu, vollständig auf das glutenhaltige Getreide zu verzichten.


Welche dieser Befürchtungen wissenschaftlich belegt sind, erläutert Longin in seinem Online-Seminar, das am Montag, 7. März 2016, um 13:45 Uhr startet. Der einstündige Vortrag zeigt auf, welche weizenbedingten Krankheiten wissenschaftlich belegt sind, wie sinnvoll ein kompletter Verzehrverzicht ist und wie bei der Züchtung die Inhaltsstoffe beeinflusst werden.


Die Teilnahme am Seminar kostet 85 €. Wer anschließend online mitdiskutieren möchte, braucht Lautsprecher und Mikrofon. (kbo)


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