Der gute Ruf des Bildungssystems und die hohe Sicherheit im täglichen Leben locken ausländische Studierende nach Deutschland. Die Betreuung könnten deutsche Hochschulen hingegen verbessern. Die wichtigsten Gründe, warum sich ausländische Studierende und Graduierte für eine deutsche Hochschule entscheiden, sind das gute Bildungssystem, erträgliche Studienkosten und die hohe persönliche Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt das „International Student Barometer", das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) veröffentlicht haben. 2010 wurden fast 160.000 internationale Studierende befragt, darunter gut 17.000 junge Ausländer an 46 deutschen Hochschulen. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es in Hinblick auf die Betreuung der ausländischen Studierenden. Laut Umfrage wünschen sich diese eine stärker serviceorientierte Begleitung, eine kontinuierliche Unterstützung, regelmäßige Rückmeldungen zu ihren Leistungen und transparente Anforderungsprofile. 

In einer weiteren Studie mit dem Titel „Student Pulse" wurden 14.000 Studierende und Graduierte, die noch nicht an einer deutschen Hochschule studieren oder sich für ein anderes Studienland entschieden haben, befragt, wie sie Deutschland wahrnehmen. 94 Prozent der Befragten bewerteten den Ruf der deutschen akademischen Abschlüsse als gut bis sehr gut, teilt der DAAD mit. Demnach rangiert Deutschland als möglicher Studienort auf dem fünften Platz nach Großbritannien, USA, Australien und Kanada. (az)

 

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