Forschungswettbewerb

Deutschland ist Spitzenreiter

Beim diesjährigen Wettbewerb des Europäischen Forschungsrates (ECR) wurden 328 Nachwuchswissenschaftler für einen Forschungszuschuss ausgewählt. Die EU investiert insgesamt 485 Mio. € in die Pionierforschung. Deutschland besetzt die Spitzenposition mit 70 jungen Forschern, die bis zu 2 Mio. € Einzelförderung erhalten. Mit den Forschungszuschüssen, Starting Grants, will die EU ehrgeizige Projekte in der Grundlagenforschung unterstützen.

„Für die Innovation und das Wachstum von morgen ist die Spitzenforschung ein Muss“, so der EU-Forschungskommissar Carlos Moedas. Mit den Starting Grants fördere der Europäische Forschungsrat (ECR) die nächste Generation exzellenter Wissenschaftler und ermögliche ihnen, ihrer wissenschaftlichen Neugier zu folgen und Risiken einzugehen.

In diesem Jahr wurden Wissenschaftler mit 38 unterschiedlichen Nationalitäten aus 180 Forschungseinrichtungen in  Europa ausgezeichnet. Deutschland liegt mit 70 Stipendien vor Großbritannien mit 55 Stipendien. Darauf folgt Frankreich mit 43 und die Niederlande mit 34 Stipendien. Starting Grants können Forscher jeglicher Nationalität mit zwei bis sieben Jahren Berufserfahrung nach abgeschlossener Promotion erhalten. (has)
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