Unter dem Dach des Forschungslabors Jülich entsteht ein neues wissenschaftliches Zentrum. Die Bioökonomie soll im Vordergrund stehen. Deutschland und Brasilien wollen die agrarwissenschaftliche Forschung gemeinsam weiter ausbauen. Darauf einigten sich kürzlich die Landwirtschaftsminister Ilse Aigner und Mendes Ribeiro Filho. Die brasilianische Forschungsanstalt Embrapa wird dazu ein Forschungslabor am Helmholtz-Forschungszentrum Jülich aufbauen. Im Labor LABEX starten Projekte zur Bioökonomie und zur Pflanzenzüchtung. Die Wissenschaftler wollen sich mit regional angepassten Agrarmodellen und einer nachhaltigen Landwirtschaft auseinandersetzen. Bundesforschungsministerin Schavan hofft mit der Kooperation, die Agrarforschung innerhalb der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie zu stärken. Brasilien gilt als junger, schnell wachsender Markt in der Grünen Gentechnik. In Brasilien beschäftigt die Forschungseinrichtung Embrapa mehr als 8.000 Mitarbeiter. (az)
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