Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilt, stieg die Zahl der Stipendiaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um rund 160 Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden des Wintersemesters 2012/13 betrug ihr Anteil knapp 0,6 Prozent. 

In der Fächergruppe Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften wurden im vergangenen Jahr insgesamt 276 Studierende mit einem Deutschlandstipendium gefördert. Die meisten Studierenden wurden im Jahr 2012, wie schon im Vorjahr, in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften gefördert. Insgesamt gab es hier 4.000 Stipendien. Danach folgten die Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 3.600 Stipendiaten sowie Mathematik und Naturwissenschaften mit 3.000 geförderten Studierenden. 

Mit dem Deutschlandstipendium werden seit dem Sommersemester 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Der Anteil der Studierenden, die ein Deutschlandstipendium erhalten, soll sich jährlich erhöhen und langfristig bis zu 8 Prozent betragen. 

Die Deutschlandstipendien in Höhe von monatlich 300 € werden je zur Hälfte vom Bund und von privaten Mittelgebern finanziert. Dafür warben die Hochschulen 2012 von privater Seite Fördermittel in Höhe von 13 Mio. € ein. Das waren 281 Prozent mehr als 2011. (az)
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