Europaweit gehören zu den Top Fünf in der Agrarforschung die niederländische Universität Wageningen, die Universität Ghent in Belgien, die Universität Kopenhagen und Aarhus in Dänemark sowie die Universität Hohenheim. In Deutschland erreicht die Agrarforschung der Uni Hohenheim sogar den 1. Platz. Damit rutscht die TU München auf Platz 2. Weltweit landet die Uni Hohenheim auf Platz 18, im Jahr 2013 erreichte sie nur Platz 23. Die niederländische Universität Wageningen hält international den 1. Platz in der Agrarforschung.

An der Universität Hohenheim sind die Agrarwissenschaften mit den Natur- sowie den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu dem Schwerpunkt Bioökonomie zusammengefasst. In der Bioökonomie erforsche die Universität biologische Ressourcen, so der Rektor Prof. Stephan Dabbert. Anstelle fossiler Rohstoffe, würden Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen genutzt, um neue Methoden und Wirtschaftszweige zu erforschen. „Durch diese Verflechtung erhalten wir eine einmalige Expertise auf einem besonders zukunftsträchtigen Gebiet. Da Rankings aber Vergleichbarkeit benötigen wird diese Besonderheit von keinem Ranking gewürdigt“, weist er auf Schwächen des Rankings hin.

Für das weltweite Ranking wertet die National Taiwan University jährlich alle internationalen wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus. Sie bewertet nach wissenschaftlicher Produktivität, Exzellenz und wissenschaftlichem Einfluss. Veröffentlicht werden nur die 300 besten Universitäten. (az)
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