Zahlreiche Hochschulen und Berufsakademien bieten duale Studiengänge an. Um die Übersicht zu behalten, hat der Bildungsserver Agrar seine Zusammenstellung der dualen Studiengänge überarbeitet, teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit. Die aktualisierte Übersicht umfasst unter anderem die Studiengänge Agrarmanagement, Agrartechnik und Agrarwirtschaft.

Als duales Studium wird ein Hochschulstudium mit fest integrierten Praxisphasen bezeichnet. Gerade für die grünen Berufe biete sich dieses Ausbildungsmodell an. Der  Praxisbezug kann je nach Hochschule und Studium variieren. Die meisten Hochschulen bieten die Möglichkeit, im Rahmen des Studiums eine Ausbildung zu absolvieren.

Somit können Absolventen bereits beim Studienabschluss mehrjährige Arbeitserfahrung vorweisen. Das theoretische Know-how und die praktische Arbeitserfahrung, die Absolventen dualer Studiengänge mitbringen, mache sie für Unternehmen sehr attraktiv. Dies sei gerade in der Bewerbungsphase vorteilhaft, so die BLE. Ein weiteres Plus der dualen Studiengänge sei die Bezahlung, die Studierende von ihren Ausbildungsbetrieben erhalten. Dadurch würden Jobs neben dem Studium überflüssig.

Auf der anderen Seite sei aber zu beachten, dass duale Studiengänge arbeitsintensiver sind als die klassischen Studiengänge. Den Studierenden stehe weniger Freizeit zur Verfügung als ihren Kommilitonen. Dies bezieht sich auch auf die freien Tage. Es gibt keine Semesterferien, sondern abgezählte Urlaubstage. (az)

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