Das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf baut die internationale Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft kontinuierlich aus. Bereits jeder vierte Wissenschaftler am FBN stammt aus dem Ausland. Die Forschungseinrichtung in Mecklenburg-Vorpommern bietet knapp 230 Arbeitsplätze, davon 60 Stellen für Wissenschaftler und 20 für Gastwissenschaftler.

Gegenwärtige werden am FBN mehr als 130 Forschungsprojekte in Kooperation mit 262 Institutionen aus 35 Ländern durchgeführt. Schwerpunkte der internationalen Projekte liegen unter anderem in der Analyse der genetischen Prägung beim Schwein, der Erforschung von Stress nach der Geburt und der Regulationsmechanismen der Eizellreifung beim landwirtschaftlichen Nutztier. Derzeit untersucht beispielsweise der aus Indien stammende Rachna Monga die Gemeinsamkeiten eines indischen Wasserbüffels mit einem deutschen Rind. „Unsere Intension ist es, das FBN auch künftig in der europäischen Forschungslandschaft fest zu positionieren und die internationale Wahrnehmung weiterhin zu erhöhen. Denn die nationale und internationale Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft stellt eine wesentliche Grundlage der Forschungsarbeit am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie dar“, erläutert Prof. Manfred Schwerin, Vorstand des FBN. (az)
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