Die Onlineplattform Fisa erfasst mittlerweile mehr als 5.000 Agrarforschungsprojekte. Doppelte Förderung lässt sich somit besser verhindern. Zur effizienteren Koordination von Forschungsmitteln für die Agrar- und Ernährungswissenschaften wurde 2009 das Forschungsinformationssystem Agrar/Ernährung (Fisa) eingerichtet. Neben Titel, Beschreibung, Budget und Laufzeit wissenschaftlicher Projekte sind auf der öffentlich einsehbaren Plattform mittlerweile über 2.500 Institutionen, knapp 130 Förderprogramme und nahezu 30 Forschungsrahmenprogramme aufgeführt. Seit Jahresbeginn sind über 5.000 Projekte eingestellt, meldet jetzt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die die Plattform pflegt. Der Online-Service erfasst neben Tätigkeiten, die von der öffentlichen Hand in Deutschland finanziert werden, auch Projekte, die von der Europäischen Kommission, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und weiteren Förderern unterstützt werden. Die doppelte Förderung eines Themas könne damit verhindert werden, heißt es von Seiten der BLE. Den aktuellen Stand der Dinge liefert nun der neu installierte RSS-Feed: Sobald ein neues Projekt eingestellt wurde, erfolgt auf Wunsch eine automatische Benachrichtigung. (az)
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