Europäische Universitäten und Forschungseinrichtungen sollen für Wissenschaftler attraktiver werden. Dazu stellt die EU 40 Mio. € für Stipendien bereit. Ziel der jeweils mit 100.000 € dotierten Förderung aus dem Marie-Curie-Programm ist es, Nachwuchswissenschaftler für eine Arbeit an Institutionen innerhalb der EU zu interessieren. Bewerben können sich Wissenschaftler aller Nationen und Fachrichtungen, die sich habilitiert haben. Anträge können noch bis zum 8. März 2011 abgegeben werden.

Nach einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) arbeiten bis zu 30 Prozent europäischer Absolventen mit Doktortitel im Ausland, vor allem in den USA. Die Gründe liegen in der meist besseren finanziellen Unterstützung und einem anregenderen Innovationsklima. (az)
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