Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) zeichnet zwei Agrarwissenschaftlerinnen mit dem Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis aus. Katrin Juliane Schiffer und Magdalena Tamtögl setzen sich mit der Optimierung von Arbeitsabläufen im Landbau auseinander.

Katrin Juliane Schiffer erhält den Preis für ihre Masterarbeit zur Verbesserung des Melkerkomforts auf Großbetrieben. Sie hat an der Universität Kassel die Arbeitssituation von Melkern im Schichtbetrieb untersucht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Die Abschlussarbeit wurde von den Professoren Oliver Hensel und Ton Baars betreut. Magdalena Tamtögl wurde für ihre Diplomarbeit ausgezeichnet. Sie hat sich an der Universität für Bodenkultur in Wien mit dem Arbeitszeitbedarf in der biologischen Ferkelproduktion beschäftigt. Dabei hat sie insbesondere die Mensch-Tier-Beziehung berücksichtigt. Betreuer der Arbeit waren Professor Josef Boxberger und Dr. Elisabeth Quendler.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) fördert mit dem Ludwig-Wilhelm-Ries-Preis talentierten wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich mit arbeitswissenschaftlichen Fragen im Landbau auseinandersetzt. Der VDI-Fachbereich Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik vergibt den Preis im zwei- bis fünfjährigen Turnus. (az)
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