Am 14. Mai informiert die Hochschule Osnabrück an der Fakultät für Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) über den Bachelor-Studiengang Bioverfahrenstechnik in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Der Studiengang stellt die Rohstoffgewinnung aus Pflanze und Tier sowie deren stoffliche und energetische Nutzung in den Vordergrund. Er  richtet sich an Absolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife, die  Interesse an den Fächern Biologie, Chemie und Technik haben. Zudem sind Studieninteressierte angesprochen, die bereits über eine Berufsausbildung in einem agrar- oder lebensmitteltechnischen Bereich verfügen.

Ab dem 4. Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, sich auf Biomasse als Wertstoff- und Energieträger oder die Konzeption und Nutzung biotechnologischer Anlagen zu spezialisieren. Bioverfahrenstechniker arbeiten in den vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft. Als Beispiele nennt die Hochschule die Düngemittel- und Substratindustrie, Pflanzen- und Tierzüchtungsunternehmen, Futtermittelindustrie sowie die Agrartechnik- und Agrarbiotechnikindustrie.

Darüber hinaus wird der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion vorgestellt. Im Fokus stehen Rohstoffbeschaffung und -einkauf, Qualitätsmanagement, Produktionsplanung und Logistik sowie Marketing und Vertrieb in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie und im Handel.

Die Teilnehmer des Informationstages können zudem kostenfrei Vorträge des Food Future Days besuchen. Der Food Future Day wird vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e.V. (DIL) und der Hochschule Osnabrück veranstaltet. Er bietet Informationen über Arbeitsmöglichkeiten in der Ernährungsbranche.

Der Informationstag für Studieninteressierte beginnt um 10 Uhr am Standort Haste. Weitere Informationen zum Programm und über den Studiengang Bioverfahrenstechnik stellt die Hochschule auf ihrer Website bereit. (az)
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