Dem Team der TU Berlin und dem Länderinstitut für Bienenkunde gelang es, wichtige Stoffwechselwege des Bakteriums zu erforschen. Die Ergebnisse bereiten den Weg für eine wirkungsvolle Therapie.

Die weltweit vorkommende Tierseuche ist anzeigepflichtig, allein in Deutschland bricht sie 250 Mal jährlich aus. Die Ammenbienen füttern die Larven mit den Sporen der Bakterien und stecken sie so an. Die Brut und oft auch das Bienenvolk müssen vernichtet werden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Forschungsprojekt. So können weitere Faktoren der Krankheit erforscht werden. „Nur wenn wir die Krankheit verstehen, können wir sie effizient bekämpfen“, betont Dr. Elke Genersch, die stellvertretende Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde. (az)
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