Die Humboldt Universität Berlin steigt in die Spitzenliga der Elite-Universitäten auf. Auch die Agrarwissenschaften profitieren von der Exzellenzinitiative. Die Karten zur Spitzenforschung in Deutschland sind neu gemischt. Elf Universitäten dürfen sich künftig mit dem begehrten Titel "Elite-Universität" schmücken.

Fünf davon sind neu in die Hochschul-Spitzenliga aufgestiegen: die Humboldt Universität Berlin, die Universitäten Bremen, Köln und Tübingen sowie die TU Dresden. Drei Universitäten haben ihren Elitestatus verloren. Die Universität Göttingen gehört mit dazu.

Weiter aus dem Fördertopf schöpfen, der ab November dieses Jahres bis 2017 zusätzliche 2,7 Mrd. € bereitstellt, dürfen die beiden Münchener Universitäten, die FU Berlin, die RWTH Aachen und die Universitäten Konstanz und Heidelberg.

Mit der neu in den Förderkreis aufgenommenen Humboldt Universität Berlin erfährt auch die agrarwissenschaftliche Forschung eine Stärkung. Im Zentrum des Berliner Zukunftskonzeptes stehen die Integrativen Forschungsinstitute (IRI). Sie widmen sich unter anderem den Themen Nachhaltigkeit, Landnutzung und Globalisierung. (kbo)
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