Im Studienjahr 2012/2013 absolvierten fast 270.000 europäische Studenten ein Auslandssemester, gefördert von der EU. Damit stieg die Zahl der Erasmus-Teilnehmer um 6 Prozent.

Deutschland liegt hinter Spanien auf Platz zwei der beliebtesten Zielländer. 30.368 Studenten aus dem Ausland zog es im oben genannten Zeitraum an deutsche Unis. 34.891 angehende Akademiker aus Deutschland reisten ins europäische Ausland. Das ist ein Plus von fünf Prozent.

Durchschnittlich erhielten die Studenten der Statistik zufolge 272 € pro Monat. Das Geld soll einen Teil der Reise- und Aufenthaltskosten decken. Studiengebühren müssen Erasmus-Teilnehmer nicht zahlen, das ist im Erasmus-Programm festgeschrieben.

Gut zwei Drittel gehen schon während des Bachelor-Studiums ins Ausland, im Schnitt bleiben sie sechs Monate an der Gastuniversität. Stark gewachsen ist auch der Teil von Studierenden, die sich nicht das Auslandsstudium fördern lassen, sondern Praktika in Unternehmen.

Zusätzlich zu den 270.000 Studierenden wurden im akademischen Jahr 2012/2013 auch 52.600 Mitarbeiter aus Forschung, Lehre und Verwaltung für Weiterbildung im Ausland gefördert. (az)
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