Boden ist knapp und kostbar. Initiativen zur Wiederherstellung zerstörter Flächen und zur Eindämmung ihres Verbrauchs zeichnet der Landtag Mecklenburg-Vorpommern aus.

Der einzige deutsche von einem Parlament vergebene Umweltpreis ist mit insgesamt 25.000 € dotiert. Der Ernst-Boll-Umweltpreis soll dazu beitragen „Mecklenburg-Vorpommern als attraktiven Lebensraum zu erhalten und zukunftsfähig zu entwickeln“, heißt es in der Ausschreibung. Gewürdigt werden herausragende Initiativen zum Umwelt- und Naturschutz. Außerdem soll die umweltpolitische Bewusstseinsbildung im Land gestärkt werden. Angesprochen sich zu bewerben sind Kommunen, Naturschutz- und Landschaftspflegeverbände sowie wissenschaftliche Einrichtungen und Schulen. Ein wesentliches Kriterium für die Preiswürdigkeit ist ein Bezug zum Bundesland.

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern lobt den Umweltpreis zum Gedenken an Ernst Boll, einem bedeutenden Naturforscher und Historiker aus Neubrandenburg, aus. (az)
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