Im Wintersemester 2010/11 haben sich mehr als 385.000 Menschen für ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität eingeschrieben - 4 Prozent mehr als im Wintersemester 2009/10. Die Einschreibungen für Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften bleiben hingegen auf Vorjahresniveau. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes hervor.

In den zu einer Gruppe zusammengefassten Fächern Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften blieb die Zahl der Studienanfänger nahezu unverändert. Zum Wintersemester 2010/11 hatten sich 8.444 Erstsemester eingeschrieben, ein Jahr vorher waren es 8.418. Mit etwas mehr als 190.000 Anfängerinnen beträgt der Frauenanteil unter allen Studenten zum Wintersemester 2010/11 fast 50 Prozent. In den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften liegt er bei 53 Prozent. Im Wintersemester 2006/07 schrieben sich in dieser Fächergruppe hingegen noch mehr als 56 Prozent an Frauen ein. Mit knapp 1.000 Erstsemestern ohne einen deutschen Pass beträgt der Anteil ausländischer Studienanfänger in den Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften etwa 11 Prozent. (kbo)
 
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