Fach- und Führungskräfte in den „grünen Berufen“ gesucht

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Die Ausbildungszahlen in den „grünen Berufen“ zeigen sich im laufenden Ausbildungsjahr im allgemeinen Trend der gesamten Wirtschaft leicht rückläufig. Als Grund nennt der Deutsche Bauernverband (DBV), Berlin, den Rückgang der Anzahl Auszubildender in den ostdeutschen Bundesländern durch die demographische Entwicklung.

Um diesem Rückgang entgegenzuwirken wird eine stärkere Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern, Ministerien, Ämtern und Bildungseinrichtungen gefordert. Außerdem müsse laut Hans-Benno Wichert, Bildungsbeauftragter des DBV, die Berufsberatung die „grünen Berufe“ realistisch und aktuell darstellen. Das Beratungspersonal müsse ständig auf dem neuesten Stand sein. Nicht nur leistungsschwächeren Menschen dürfe zur Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft, im Gartenbau und in der Hauswirtschaft geraten werden.

Momentan sei ein deutlich zunehmender Anteil von Auszubildenden in Berufen wie Landwirt, Tierwirt sowie ein wachsender Anteil Jugendlicher mit außerlandwirtschaftlicher Herkunft zu verzeichnen. Die Agrarwirtschaft darf sich aber auf dem Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt nicht abhängen lassen. Sie muss wettbewerbsfähige Konditionen auf dem Arbeitsmarkt anbieten, so Wichert. (ED)

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