Im Oktober startet ein neues Agrar-Masterstudium unter dem Titel "Danube AgriFood Master" in Wien. Ziel dieses englischsprachigen Studiums ist es, bestehendes Wissen im Bereich Agrar- und Lebensmittelproduktion speziell für die Donauregion zu vertiefen, heißt es in der Mitteilung der österreichischen Raiffeisenverbandes, der das Studium maßgeblich mitinitiiert hat.

Neun Universitäten haben das gemeinsame Studienprogramm unter der Federführung der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) entwickelt. Es geht vor allem um die Entwicklung und Versorgung der Doanauregion. In dem Masterstudiengang soll ein fundiertes Wissen über die landwirtschaftlichen Besonderheiten vermittelt und ein reger Austausch über die Kulturen hinweg geschaffen werden.

Im Rahmen des viersemestrigen Masterlehrgangs werden Agrar- und Lebensmittelsicherheit, aber auch regionale Entwicklung, Biotechnologie oder Klimawandel gelehrt. Darüber hinaus absolvieren die Studierenden ein interkulturelles Fachprogramm.

Beteiligt an dem Projekt sind neben der Boku in Wien die ungarische Szent István Universität in Gödöllö sowie sieben weiteren Universitäten aus Ungarn, Tschechien, Polen, Kroatien, Serbien, Slowakei und Rumänien. Die Studierenden müssen zumindest an drei verschiedenen teilnehmenden Universitäten Vorlesungen gehört haben. Das Studium richtet sich an Agrar- bzw. Lebensmittelproduktions-Experten. (hed)
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