Ausgründung

Finanzspritze für die Selbständigkeit

Künftig dürfen sich Unternehmensgründer über eine Förderung von 240.000 € freuen. Die Nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das neue Programm "START-UP-Hochschul-Ausgründungen" ins Leben gerufen. Bewerben können sich Studierende und Absolventen oder Universitätsangehörige: Ihre Projekte müssen auf Wissen basieren, das aus Lehre und Forschung stammt. Insgesamt vergibt das Wissenschaftsministerium 20 Mio. € bis 2020. Der Förderzeitraum beträgt bis zu 18 Monate. Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist zu Ende. Im August entscheidet eine Jury über die Förderung der konkreten Projekte.

Aus der Praxis können die beiden erfolgreichen Gründer Dr. Gabriele Mücher, Geschäftsführerin der GEN-IAL GmbH, und Dr. Michael Raß, Inhaber der Teutoburger Ölmühle, berichten. Außerdem ist der Leiter des Gründerzentrums, Prof. Rüdiger Kabst, der sich an der Universität Paderborn mit dem Thema Ausgründungen beschäftigt, ein Ansprechpartner. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert darüber hinaus die Einrichtung von Gründungsprofessuren. Neben den Tätigkeiten in Forschung und Lehre übernehmen die aktuell 17 Gründungs-Professoren in NRW wichtige Aufgaben im Bereich der Akquise von Mitteln, der strategischen Verankerung in den Hochschulstrukturen und des Coachings von Gründerinnen und Gründern. Das Programm START-UP-Hochschulausgründungen ist Teil der gemeinsamen Initiative "HochschulStart-up.NRW" vom Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium. Bis 2020 stehen bis zu 70 Mio. € von Land, EU und Bund für einen verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur Verfügung. (has)
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