Das Forschungs- und das Umweltministerium bündeln ihre Kompetenzen. Ziel ist es, den Artenerhalt voran zu bringen. Über 7.000 Tierarten gelten nach Angaben des Bundesforschungsministerium (BMBF) in Deutschland als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Fast zwei Drittel der in Deutschland vorkommenden Reptilienarten sind in ihrem Bestand gefährdet. Mit einer gemeinsamen Initiative stärken das BMBF und das Bundesumweltministerium (BMU) die Erforschung und den Schutz der biologischen Vielfalt. Rund 30 Mio. € sind jetzt für Verbundprojekte vorgesehen, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis ermöglichen sollen. Die Initiative basiert auf dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Am 30. Januar 2012 laden BMBF und BMU alle Interessierten zu einer Informations- und Vernetzungsveranstaltung nach Bonn ein. (az)
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