Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitäre Einrichtungen geben rund 70 Mrd. € für Forschungs- und Entwicklung (FuE) aus. Damit wird der angestrebte Anteil von 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes leicht verfehlt. Mit etwa 67 Prozent entfiel der Großteil der FuE-Ausgaben im Jahr 2010 auf den Unternehmenssektor. 18 Prozent der Ausgaben wurden von den Hochschulen getätigt. Knapp 15 Prozent entfielen auf die außeruniversitären Einrichtungen wie die Helmholtz-Zentren, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft oder die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die agrarwissenschaftliche Forschung schlug dabei mit 0,6 Mrd. € zu Buche.

Ziel der Bundesregierung ist es, die FuE-Ausgaben auf 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Bisher wurden im Jahr 2010 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 69,9 Mrd. € für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,82 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. (az) 
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