Das Land Nordrhein-Westfalen zeichnet das renommierte Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn als „Ort des Fortschritts“ aus. Das ZEF leiste „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen vor Ort, begründete Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) die Wahl. Die Initiative „Fortschritt.NRW“ belohnt internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie den Dreiklang von Forschung, Beratung und Ausbildung. „Das ZEF leistet gerne einen Beitrag, dass NRW als internationaler Wissenschaftsstandort sichtbar wird“, sagte Direktor Professor Joachim von Braun anlässlich der Ehrung.
 
Das 1995 gegründete Zentrum für Entwicklungsforschung befasst sich mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Fragen in Entwicklungsländern. Die Forschungsaktivitäten sind um die drei Kernbereiche politischer und kultureller Wandel, wirtschaftliche und technologische Entwicklung sowie Ökologie und Management natürlicher Ressourcen angelegt. Das ZEF zählt zu den TOP 5 der besten internationalen Think Tanks. Über seine interdisziplinäre Graduate School bildet das ZEF Wissenschaftler für die internationale Entwicklungsforschung aus. Das Zentrum berät zahlreiche nationale und internationale Organisationen sowie Regierungen und Nichtregierungsorganisationen. (az)
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