Die Universität Hohenheim setzt sich für einen kostenlosen Zugriff auf wissenschaftliche Arbeiten ein. Die Deutsche Forschungsgesellschaft unterstützt den Open-Access-Gedanken finanziell. Wissenschaftler veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse in der Regel in kostenpflichtigen Fachzeitschriften. Um eine kostenlose Verbreitung von Forschungsergebnissen zu ermöglichen, ermutigt die Universität Hohenheim ihre Wissenschaftler nun, die eigenen Publikationen über eine Online-Plattform frei zugänglich zu machen.
„Die Veröffentlichungspraxis über kostenpflichtige wissenschaftliche Zeitschriften stellt im Grunde eine Privatisierung von der Allgemeinheit finanzierten Wissens dar. Denn um Zugriff zu erhalten, kaufen wissenschaftliche Bibliotheken die Forschungsergebnisse der eigenen Institutionen oftmals über teure Zeitschriftenabonnements zurück", erklärt der Leiter des Hohenheimer Kommunikations-, Informations- und Medienzentrums Karl-Wilhelm Horstmann. Die Open-Access-Artikel werden über Autorengebühren bezahlt. Die Universität Hohenheim hat dafür einen Fonds eingerichtet. (az)
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