Friedrich-Loeffler-Institut baut internationale Reputation aus

Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit führt nun ein zweites Referenzzentrum der Welternährungsorganisation FAO. Dieses Mal geht es um die Klassische Schweinepest.
 
Damit verstärkt das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems (FLI) seine Aktivitäten auf internationaler Ebene. Als Referenzzentrum führt es bei Ausbrüchen der Seuche Laboruntersuchungen für die FAO und deren Mitglieder durch und erstellt Pläne zur Überwachung und Kontrolle. Außerdem unterstützt es das Netzwerk von FAO-Laboratorien für virusbedingte Schweinekrankheiten. Das FLI erforscht seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig die Klassische Schweinepest.
 
In ihrem Ernennungsschreiben hebt die FAO die bisherige erfolgreiche Kooperation hervor. Im vergangenen Jahr hatte das FLI bereits die Aufgaben eines FAO Referenzzentrums für Influenza bei Tieren und für die Newcastle Krankheit bei Geflügel übernommen. Die Referenzzentren werden von der FAO Generaldirektion ernannt und arbeiten unabhängig. Eine finanzielle Unterstützung erhalten sie nicht. Die Laufzeit von vier Jahren kann nach positiver Bewertung durch die FAO verlängert werden. (az)
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