Im Rahmen der Fördermaßnahme BonaRes „Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie“, die 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen wurde, erhält ein Verbundprojekt der DSV jetzt den Förderzuschlag.

Untersucht werden zwei unterschiedliche Fruchtfolgen: einmal mit Weizen und Mais und einmal mit Weizen und Ackerbohnen. Untersucht wird, wie sich Zwischenfrüchte auf die Böden und damit auf die Erträge der Hauptfrüchte auswirken. Beteiligt sind Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche und Fakultäten wie zum Beispiel der Mikrobiologie aus Bremen, der Bodenkunde aus Hannover, der Pflanzenernährung aus Gatersleben, des Pflanzenbaus aus Triesdorf und der Sozioökonomie aus Gießen. Bei der DSV haben die Arbeiten für das auf neun Jahre angelegte Projekt nun begonnen.

Ziel der Initiative BonaRes ist es, den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden zu verankern. Die Forschungsprojekte sollen Ergebnisse liefern, mit deren Hilfe klare ackerbauliche Handlungsoptionen formuliert werden können, die langfristig zu einer Verbesserung, zumindest aber zu einer Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit beitragen. Ausdrücklich gewünscht wurden hierzu interdisziplinäre Forschungsansätze. Insgesamt wurden 65 Ideen eingereicht, von denen fünf genehmigt wurden. (brs)
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