Förderung

Geld für innovative Projekte

„Besonders der ländliche Raum braucht neue und kreative Ideen um die wirtschaftlichen Strukturen zu erhalten, zu erneuern und neue Strukturen aufzubauen“, sagte die hessische Umweltministerin Priska Hinz heute bei der Übergabe der Förderbescheide in Wiesbaden. Dort erhielten Vertreter von drei sogenannten „Operationellen Gruppen“ (OGs) und einer Kooperation Bewilligungsbescheide für Fördersummen von insgesamt nahezu 1 Mio. €. „Die Fördermittel sind gut investiertes Geld, da sie Innovationen unterstützen, die die Wertschöpfung im ländlichen Raum stärken“, bekräftigte Hinz.

Wer steht hinter der Förderung?
Das Land Hessen unterstützt Akteure aus der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie dem Wein- und Gartenbau mit einem eigenen Anteil an Landesmitteln und mit EU-Geldern des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) bei der Entwicklung von Innovationen und der Zusammenarbeit. Die Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agri) und die Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit bilden hierfür die zentralen Instrumente, die das hessische Umweltministerium und das Regierungspräsidium (RP) Gießen gemeinsam mit dem Frankfurter Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) als Innovationsdienstleister und dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) durchführt.

Förderung geht in die nächste Runde

Im Anschluss an die im Jahr 2015 bewilligten acht Vorhaben geht nun die Unterstützung neuer Projekte in der hessischen Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft in die nächste Runde. „Die eingegangenen Projekte belegen eindrücklich, dass auch kleinere Akteure, die auf einen schonenden Umgang mit den Ressourcen setzen und auf mehr Tierwohl ausgelegte Konzepte anwenden wollen, in der modernen Landwirtschaft wichtig sind und wegweisende Fortschritte für die ganze Branche erzielen können. Gerade für ein Land wie Hessen, mit einer kleinteiligen Struktur in der Landwirtschaft ist das ein sehr positives Signal“, kommentierte Ministerin Hinz.

Die dritte Runde zur Einreichung von Aktionsplänen für EIP-Agri endet am 15. Mai 2017. Die Aktionspläne werden direkt beim Innovationsdienstleister eingereicht. Anträge für Kooperationen für den Förderbereich „Einrichtung lokaler Märkte und kurzer Versorgungsketten“ sowie „Eindämmung und Anpassung an den Klimawandel“ und „Einrichtung von Netzwerken“ können bis 10. März 2017 direkt beim Regierungspräsidium Gießen eingereicht werden. Nähere Informationen zu Abgabefristen, Ansprechpartnern sowie den Vorhaben gibt es im Internet. (mrs)



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