Um eine vielfältigere Ernährung zu ermöglichen, unterstützt ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen das Projekt ‚NutriHAF‘. Es eröffnet Kleinbauern in Äthiopien und Madagaskar die Möglichkeit des Obst- und Gemüseanbaues in Agro-Forstsystemen. Dies dient dazu, der Unterversorgung mit Vitaminen und Nährstoffen entgegenzuwirken. Zusätzlich sollen Fachkräfte in der Region ausgebildet und das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für abwechslungsreiche Ernährung gestärkt werden.

Beteiligt sind das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), die Global Horticulture Initiative (GlobalHort) und das Kompetenzzentrum Gartenbau (KoGa) an der Universität Bonn. Die Welthungerhilfe bringt sich praktisch mit Trainingskomponenten für Kleinbauern ein. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert das Projekt über drei Jahre mit 1,2 Mio. €.

An dem Projekt sind auch neun afrikanische Institute beteiligt, die sich hauptsächlich in Äthiopien und Madagaskar befinden. Insgesamt bieten sich für etwa ein dutzend Postdoktoranden sowie für 54 Masterstudierende Forschungsansätze. (az)
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