Die Perlhirse gedeiht trotz Hitze und Trockenheit auf nährstoffarmen Böden in Afrika und Teilen Asiens. Nun haben Wissenschaftler das Genom der Hirse sequenziert. Sie hoffen zum einen, dass mithilfe dieses Einblicks andere Kulturarten wie Mais, Reis und Weizen züchterisch besser an den Klimawandel angepasst werden können. Zum anderen suchen die Forscher nach Strategien, um Perlhirse mit höheren Erträgen, wohlmöglich als Hybride, zu züchten.

Ein internationales Forscherteam, darunter Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), hat die Genomsequenz der Perlhirse nun in der Fachzeitschrift Nature Biotechnology veröffentlicht. Genomsequenezn von rund 1.000 Linien liegen den Wissenschaftlern vor. (az)
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